Öffentliches Expertengespräch zum Datenschutz in sozialen Netzwerken

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zum Datenschutz in den sozialen Netzwerken führt der Unterausschuss Neue Medien am kommenden Montag ein Öffentliches Expertengespräch durch.

Das Öffentliche Expertengespräch mit dem Titel „Datensicherheit bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken in Anbetracht einer Entschließung der Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes“ findet statt am

Montag, dem 24.10.2011, 13:00 Uhr
10557 Berlin, Konrad-Adenauer-Straße 1
Sitzungsort: Paul-Löbe-Haus E.800

Die Sitzung ist öffentlich.


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Bundesregierung verschläft Verbraucherschutz im Internet – Online-Petition gestartet

Gerold Reichenbach
Foto: Corinne van den Broek

Die heute startende bundesweite Online Petition der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. zu datenschützenden Voreinstellungen bei Internetdiensten, Browsern und anderen technischen Systemen findet unsere ausdrückliche Unterstützung. Die Kampagne ist richtig und wichtig!


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Friedrich lässt sich von Facebook deutsches Datenschutzrecht gegen wachsweiche Selbstverpflichtung abkaufen

Gerold Reichenbach
Foto: Corinne van den Broek

Es ist zu begrüßen, dass sich Facebook endlich der Diskussion um den Datenschutz in seinem sozialen Netzwerk stellt. Allerdings kann die heutige Zusage von Facebook, sich einer Selbstverpflichtung zu unterwerfen, nicht als ernsthafte Lösung angesehen werden. Es gilt deutsches und europäisches Datenschutzrecht, und das kann mit einer Selbstverpflichtung nicht umgangen werden. So können die Schutzziele des Datenschutzes nur verfehlt werden.


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Anonyme und pseudonyme Nutzung bei sozialen Netzwerken ermöglichen

Lars Klingbeil

Gemeinsam mit 28 Mitstreiterinnen und Mitstreitern habe ich mich mit einem Offenen Brief an Google gewandt und dafür geworben, dass das Unternehmen seine bisherige Praxis bei der Anmeldung zum sozialen Netzwerk überdenkt. Gegenwärtig ist eine Anmeldung dort entsprechend der Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Auflage verbunden, dass man sich mit dem Klarnamen und nicht etwa mit einem Pseudonym registriert. Mit dem Konkurrenten Facebook, welches ebenfalls eine pseudonyme Nutzung ausschließt, führen wir herzu bereits seit längerem Gespräche.


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Medienkompetenz: Chancen in den Mittelpunkt

Aydan Özoğuz

Die digitalen Medien prägen weite Teile unseres täglichen Lebens, sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. Medienkompetenz ist ein Thema, das alle Generationen angeht.  Der kompetente Umgang gerade mit neuen Medien entscheidet schon heute über Berufs- und Bildungschancen. Für die Zukunft ist es wichtig, vor allem die Chancen des Internets für die Wissensgesellschaft in den Mittelpunkt der Bemühungen für eine bessere Medienkompetenz zu stellen. Bei politischen Projekten muss es vor allem darum gehen Kindern und Jugendlichen die vielen Chancen der digitalen Welt zu eröffnen und ihnen einen sicheren, kompetenten, kreativen und gestaltenden Umgang mit dem Internet zu ermöglichen .Alle Experten waren sich bei der heutigen Anhörung einig, dass im Bereich der Vermittlung von Medienkompetenz noch größere Anstrengungen unternommen werden müssen.


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Medienkompetenz – ein Thema für alle Generationen

Aydan Özoğuz

In der nächsten Sitzungswoche beschäftigt sich die Enquete-Kommission mit dem Themenbereich Medienkompetenz und wird hierzu eine eigene Projektgruppe einrichten – dann gibt es insgesamt vier Projektgruppen zu den Themen Medienkompetenz, Datenschutz, Urheberrecht und Netzneutralität. (Mehr Infos hierzu auf der Seite der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“).


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Datenschutz auch in sozialen Netzwerken verwirklichen

Lars Klingbeil
Anlässlich des im Unterausschuss Neue Medien durchgeführten Expertengespräches zum Datenschutz in sozialen Netzwerken erklärt der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil:

Der Unterausschuss Neue Medien hat sich ausführlich mit der Frage des Schutzes von personenbezogenen Daten in sozialen Netzwerken befasst. Dabei ist es allerdings außerordentlich bedauerlich, dass sich das Unternehmen Facebook leider nicht im Stande sah, dem Parlament zu diesen Fragen Rede und Antwort zu stehen und der Einladung des Unterausschusses nicht gefolgt ist. Es darf nicht sein, dass die einzige Möglichkeit der politischen Einflussnahme darin besteht, seinen Account zu löschen. Wir setzen auf den konstruktiven Dialog.


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