Willkommen im Blog der Fraktion

Kissenschlacht bei Flash Mob - Aktion (Quelle: dpa)
Quelle: dpa

Jakob Mierscheid kehrt zurück und bringt gleich ein ganzes Blog für die Fraktion mit. Hier möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, konstruktiv streiten und Ihnen Einblicke in aktuelle und kommende Projekte der SPD-Bundestagsfraktion gewähren.

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Blog wollen wir mit Ihnen Politik diskutieren und gemeinsam weiter denken. Es ist ein zusätzliches Angebot im Rahmen unserer Präsenzen im Netz. Die Redaktion der Öffentlichkeitsarbeit wird Ihnen hier regelmäßig neue Einblicke in die Arbeit der Fraktion gewähren. Zudem wollen wir aktuelle Themen mit Ihnen und anderen Sachkundigen debattieren. Neu ist daher die Möglichkeit Artikel zu kommentieren. Wir freuen uns, wenn Sie darüber ab jetzt vermehrt mit anderen Nutzerinnen und Nutzer, den Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktion ins Gespräch kommen.

Wir berichten in diesem Blog auch über Projekte abseits der tagesaktuellen Politik. Zum Beispiel über das Planspiel im kommenden Jahr, bei dem Jugendliche aus ganz Deutschland mehrere Tage lang die Arbeit der Fraktion im Bundestag kennenlernen. Zudem geht der Zukunftsdialog der Frakion in eine neue Runde. Wir haben die Beteiligungsplattform Adhocracy in den vergangenen Monaten weiterentwickelt und ihre Nutzung einfacher gestaltet. Dort wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten vertieft an politischen Fragestellungen und Konzepten der Fraktion arbeiten. Wir widmen uns dort für einen längeren Zeitraum jeweils einem thematischen Schwerpunkt. Den Start des Dialoges geben wir im Blog bekannt und begleiten ebenfalls hier den Diskussionsprozess.

Ein eigenes Blog besitzt schon seit Langem der Bereich Netzpolitik. Das Blog der Kolleginnen und Kollegen erscheint jetzt ebenfalls im neuen Layout. Dort bloggen die Expertinnen und Experten der Fraktion sowie Gastautoren zu Themen der digitalen Gesellschaft wie dem Urheberrecht, der Kreativwirtschaft und Fragen der Internetregulierung.

Im gleichen Maße informieren wir Sie auch über die weiteren Angebote der Fraktion, an denen Sie vor Ort teilnehmen und Ihre Ideen mit uns teilen können. Eine vollständige Übersicht der Termine finden sie stets unter diesem Link.

Wir freuen uns darauf, den Austausch mit Ihnen über die sozialen Netzwerken fortzusetzen und zu verstärken. Anregungen zu unserer Kommunikation im Netz hören wir immer gern. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse an der Arbeit und den Positionen der SPD-Bundestagsfraktion: über 8.000 Nutzerinnen und Nutzer nehmen das Angebot über Facebook wahr, bei Twitter ist die Anzahl der „Follower“ von 400 Interessierten im Januar 2012 auf über 7.500 zu Beginn des Jahres gewachsen. Über 50 Mitglieder der Fraktion nutzen die Kurznachrichten und seit Dezember ist auch Peer Steinbrück mit dabei. Auch bei Google+ informieren wir Sie über das Wichtigste aus der Fraktion – danke für über 21.000 Nutzerinnen und Nutzer dort.

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr außerdem Soundcloud, eine Plattform, über die Audioaufnahmen miteinander geteilt werden können. Zur Ausschreibung des Otto-Wels-Preises haben wir dort zum Beispiel seine Rede gegen das Ermächtigungsgesetz von 1933 hochgeladen.

Besonders freut uns, dass Jakob Mierscheid wieder mit dem Bloggen beginnt. Vielleicht lässt sich der ein oder die andere von ihm dazu hinreißen, ebenfalls von den Begegnungen im Regierungsviertel zu berichten und den Blick auf die Kuriositäten des Alltags schweifen zu lassen.

Wir sind gespannt darauf, was Sie bewegt: das Fraktionsblog ist offen für Gastbeiträge. Denn Ihr Leben, sei es in der Politik, auf dem Balkon, im Internet, schreibt die besten Geschichten. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zu reden. Sprechen Sie oder sprecht ihr uns einfach an: hier in den Kommentaren, über Twitter, per Fax oder auf eine Zigarette.

 

3 Kommentare zum Artikel

  • Fischer am 25. Januar 2013

    Ich ertrage Merkel keine weiteren 4 Jahre, doch leider ist die SPD noch ein gutes Stück entfernt, um in einer rot-grünen Regierung tatsächlich die aktuelle Gurkentruppe mit der Überzeugungslosen an der Spitze abzulösen.

    Aus meiner Wähler-Sicht hapert es v.a. an 6 Punkten:

    1 die Medien-Performance der SPD – und damit meine ich NICHT Steinbrück – ist aktuell ziemlich suboptimal. Themen werden nicht konzertiert aufgegriffen, sondern scheinbar irgendwie in den Raum gestellt, wo sie verpuffen.
    Beispiel: Das Braunschweiger Papier. Einmal vorgestellt, meldeten sich in den Medien Kauder und Grösse-Dingenskirchen (Altmaier-Nachfolger) zu Wort, daß die SPD dem Abkommen mit der Schweiz hätte zustimmen sollen und daß es schon eine Steuerfahndung gibt. Tenor in den meisten Medien: nichts Neues von der SPD.
    Da hätte die SPD nachsetzen und klipp und klar in 7-Wort-Sätzen a la Müntefering sagen müssen, was daran neu ist bzw. warum das Steuerabkommen mit der Schweiz Unsinn ist.
    Was mich zu einem weiteren Beispiel bringt: Steuerabkommen mit der Schweiz. Ich habe nie als Gegenargument von der SPD gehört, daß statt der 10 Mrd. Euro Abgeltung das Abkommen nur 2 Mrd FRANKEN garantiert hatte. Oder daß Gelder in Liechensteiner Stiftungen, verwaltet durch Schweizer Banken, vom Abkommen ausgenommen waren. Sowas muß man den Leuten sagen, die Gerechtigkeitsnummer alleine ist zu wenig.

    2 CDU verwischt erfolgreich Unterschiede zur SPD. Beispiel: Selbst Journalisten sehen keine großen Unterschiede mehr zwischen dem flächendeckenden Mindestlohn der SPD und den Lohnuntergrenzen der CDU. Da müssen Sie ganz plakativ gegenhalten! Wähler sind in der Masse träge und informieren sich nicht selbst, sondern glauben, was in BILD, Welt und auf Spiegel Online steht.

    3 Umgang mit Agenda 2010. Um wenigstens ein paar der zigtausend Ex-SPD-Wähler zurückzugewinnen, muß die SPD sich klar zur Agenda bekennen, aber anders kommunizieren: Kohl hat sich nicht getraut, die Sozialsysteme an die demographischen Realitäten anzupassen! D war kranker Mann Europas mit fünf Mio Arbeitslosen. Reformen waren MUTIG und ERFOLGREICH – darum und nur darum geht es D heute wieder gut (auch wenn schwarz-gelb das für sich reklamiert). ABER: Wirtschaft muß da an die Kandarre genommen werden, wo sie die Agenda ausnutzen: Leiharbeit, Minijobs etc

    4 Wirtschaftskompetenz. Bisher war nicht ein Satz zu hören, was die SPD machen will, um für die Wirtschaft ein Klima zu erzeugen, in welchem Investitionen und Wachstum erfolgen. Ohne Arbeitsplätze keine Steuern und Sozialabgaben = klamme Kassen = keine Wohltaten, kein Schuldenabbau! Schwierige Balance mit Agenda-Thema, aber da muß was kommen. Sonst wird die SPD keinen einzigen Wähler rechts von ihrer linken Position gewinnen – aber genau die brauchen Sie!

    5 Euro-Politik. Gefühlte 9 von 10 Wähler unterschreiben den Satz, daß die SPD den sogenannten „ClubMed“-Ländern die Milliarden noch schneller und ohne Bedingungen in den Allerwertesten geschoben hätte. Sie müssen glaubhaft deutlich machen, warum diese Sorge unberechtigt ist!!! Das ist Merkels Haupt-Pfund, mit dem sie wuchert!

    6 Merkel stellen. Sicherlich nicht einfach, zumal die Medien von taz über SPON, SZ, FAZ bis hin zur WELT die Kanzlerin von der schlechten Regierungsarbeit quasi entkoppeln. Und den Wähler glauben läßt, sie hätte Europa im Griff, sei konsequent und stünde zu ihrem Wort. Sie und ich wissen, daß das mitnichten der Fall ist – aber die meisten Wähler wissen es eben nicht! Der Münchhausen-Check auf SPON (war im November 2012) hat quasi kein Medienecho gefunden. Das muß sich ändern! In diesem Zusammenhang sollten Sie auch an den von Merkel geplanten Umbau Deutschlands zur „marktkonformen Demokratie“ erinnern: das hat fast niemand mehr im Ohr, ergo auch keine Empörung.

    Zusätzlich zu Wohnzimmergesprächen (die ich persönlich gut finde) von Hannelore Kraft lernen: jeder Abgeordnete sollte mind 1/Monat einen halben Tag irgendwas Praktisches arbeiten, und zwar ebenfalls ohne Medienrummel wie die Wohnzimmergespräche. Kindergarten, Bahnhofsmission, Arbeitsamt etc. Außerdem: Fahren Sie alle in Berlin „inkognito“ S- und U-Bahn, reden Sie mit den Leuten, sprechen Sie „Auffüller“ und Kassiererinnen in Supermärkten an, Verkäufer bei Karstadt etc. Hören Sie zu, erklären Sie. Vor allem Europa und vor allem die Agenda 2010. Ich sehe gegen das SPD-Bashing in 90% aller Medien nur die Graswurzelbewegung als erfolgversprechendes Rezept für einen Wahlsieg: ALLE, wirklich ALLE das Ohr ganz nah am Bürger und im Kleinen überzeugen. Z.B. warum die „Lebensleistungsrente“ irreführend, zynisch und marginal ist.

    Last but not least 2 Punkte fürs Wahlprogramm, die ich Ihnen empfehlen möchte:
    – Abgeordnetenversorgung nach NRW-Beispiel umstellen. Sprich: Abgeordnetendiäten erhöhen, aber dafür keine Pensionen mehr, sondern selbst fürs Alter vorsorgen.
    – statt Aufstocken von Niedriglöhnen lieber Sozialabgaben für Niedrigverdiener absenken! Jeder Hartz-IV-Bezieher muß sehen, daß sich Arbeiten lohnt – und nicht das Daheimhocken.

    Mit einem Wettrüsten an Sozialtaten wird die SPD scheitern, weil breite Wählerschichten immer noch (und nicht immer zu Unrecht) meinen, die SPD könne nicht mit Geld umgehen.

    Viel Erfolg!

  • Dr.med. Honoré Faton am 27. Januar 2013

    Bitte Schicken sie die Dokumente über Euere politische Aktion gegenwärtige Aktion sowie für die Zukunft .

  • Jakob Maria Mierscheid am 30. Januar 2013

    Freut mich, dass ich ein Blog mitbringe. Aber dann erwähnt Ihr die falsche Twitter-Adresse am Ende des Textes. Geneigte Freunde wissen das: @jakobmierscheid lautet sie richtig 😉

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