Wo es einen Berg gibt, gibt es in zivilisierten Ländern ein Bergamt und in Deutschland auch ein Oberbergamt.
Diese Ämter befassen sich aber nicht mit dem Bau von Bergen, auch nicht mit dem Abbau der selben. Sie befassen sich mit dem Bau und dem Abbau unter der Erde; egal, ob unter Bergen oder unter Ebenen. Unter der Erde ist eben alles eben oder nach dem Abbau auch nicht, manchmal sogar dann oben nicht mehr. Das nennt man dann auch in der Ebene Berg-schaden.
In Bonn ist im preußischen Oberbergamt mittlerweile das Historische Seminar untergebracht. Das war in gewisser Weise ironisch gedacht. Schließlich wird der Bergbau immer weniger und von Preußen ist nur noch der Umgangston der Berliner geblieben.
Norbert Röttgen will nun – vielleicht davon inspiriert – historisches Bergrecht in Gorleben bei einer Erkundung für die Zukunft anwenden,
damit Bürger, Wutbürger und andere Querulanten ihm nicht in die Quere kommen können.
Das wiederum ist wirklich unterirdisch.






Ohne Verweis auf irgendeine Quelle oder einen erläuternden Hintergrundartikel bleibt diese Behauptung nicht nur seltsam kryptisch, sondern eben das: eine Behauptung. Gar eine böswillig?