Rückmeldung

Jakob Mierscheid MdB

Damit ihr das nicht vergesst:
Ich bin wieder da, denn
es hat niemand gegen mich gestimmt.

Ich mache weiter wie bisher. Mal wieder Opposition.
Für vier Jahre.

Traurig bin ich schon.
Aber mutlos nicht.

Und vogelfrei bin ich auch nicht.
Aber flügelfrei.
Wir sollten kein Geflügel sein.
Nicht durcheinanderlaufen und nur schnattern.

MdB Mierscheid zu seinem 35-jährigen Dienstjubiläum

Jakob Mierscheid MdB

Das dienstälteste Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, Jakob Maria Mierscheid aus Morbach im Hunsrück, feiert heute sein 35-jähriges Dienstjubiläum als Abgeordneter. Leider hat er niemanden zu seiner Feier eingeladen. Aber er hat uns allen eine Nachricht hinterlassen. Diese wollen wir Euch selbstverständlich nicht vorenthalten – in der Hoffnung, dass Mierscheid sich auch nach seinem „parlamentarischen Juso-Alter“, wie er selbst sagt, weiterhin zu Wort meldet.
Weiterlesen …

Warnung vor den Warnungen

Ein mit Schnee bedeckter Hase
Foto: picture alliance/dpa

Vorsätze fasst zu Jahresbeginn jeder für sich selbst und die Regierung hat eine Koalitionsvereinbarung. So weit so gut. Daneben ist es üblich geworden, öffentlich und auch mit beschwörender Stimme zu warnen und das geschieht um die Jahreswende noch häufiger als sonst am Wochenende, wenn Meldungen produziert werden müssen. Ständig Warnungen, allgemeine, generelle, spezielle und besondere. Schwer den Überblick zu behalten. Ich habe es versucht und die wichtigsten aus den letzten Tagen zusammengestellt. Zur Lektüre und natürlich zur allgemeinen und intensiven Beachtung.
Weiterlesen …

Per Peer oder Angela perdu

(Foto: picture-alliance/dpa)
(Foto: picture-alliance/dpa)

Jakob Mierscheid bloggt über Umzugspläne im September und erteilt eine kleine Lektion in französischer Sprache.

Zur Schweiz sollen wir höflich sein und rücksichtsvoll. Also: Schweizer Käsefondue ist wirklich gut, das steht schon bei Asterix zu lesen und gäbe es so was Gutes in Frankreich, wäre Obelix nicht zu Putin gegangen, sondern geblieben.

Die Schweizer Botschaft in Berlin, ganz mittig, ist imposant und hat eine tolle Lage. Sie gehört zu den städtebaulichen Kleinodien von Berlin, wenn auch nicht zum ganz innersten Kreis, dazu ist sie zu jung.
Auf Deutsch: Sie ist verdammt hässlich.

Deshalb wollen wir da auch nicht rein, nicht einmal per Kavallerie, denn Rappen hat die Schweiz genug.
Wir wollen dann doch lieber in das Nachbargebäude. Das ist bewohnt und gut bewacht, aber der Mietvertrag läuft am 22. September aus.

Dann ziehen wir da ein, aber nicht

– Per Schlafwagen, das geht nicht, ein bisschen Mühe macht das schon, auch nicht
– Per pedes, sondern wir machen das
– Per Peer

Und die Bewohnerin hat
– Perdu (das ist französisch, auf Deutsch: game over, Angie)

 

Dem Autor können Sie unter @jakobmierscheid auch auf Twitter folgen.

Es geht aufwärts

rohstahl

Das Mierscheid-Gesetz

Das bekannte Mierscheidgesetz lautet: „Der Stimmenanteil der SPD bei Bundestagswahlen richtet sich nach dem Index der deutschen Rohstahlproduktion in den alten Ländern, gemessen in Mio. Tonnen.“
Das Gesetz gilt seit 1961, unverändert.

Nun ist das Mierscheidgesetz kein Prognoseinstrument. Es bezieht sich auf das Ergebnis des Gesamtjahres und nicht auf Zwischenstände.
Aber trotzdem: Die Rohstahlproduktion in den alten Ländern lag 2012 bei ca. 36 Millionen Tonnen. In diesem Jahr wird sie mindestens auf gleichem Niveau liegen. Das ist ein deutlicher Fingerzeig für unser Ergebnis im September. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Ich finde, der Hinweis reicht.

So wird es 2013 sein.

Über die Uhr

Uhr im Fraktionssaal der SPD.

Die Uhr im Fraktionssaal zeigt die Zeit, die dieser Regierung noch bleibt. Die Restlaufzeit.
Die Zeit läuft ab. Sie wird täglich weniger.
Die Uhr geht richtig, aber diese Regierung geht nicht richtig. Sie wird gehen, weil bei ihr nichts mehr geht und sie nur noch an ihren Stühlen klebt.

Sie wird noch ein Frühjahr erleben, aber keinen Frühling mehr haben.
Sie wankt ihrem Ende entgegen.
Nach dem Sommer schlägt ihr die Stunde.
In Sommerzeit. Und die zeigt die Uhr. Richtig.