Sterben in Würde statt Suizid auf Abruf

Die Hand einer kranken Frau wird von einer Pflegerin gehalten.
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Die Gesellschaft muss für schwer leidende Menschen mehr übrig haben als die Tablette auf dem Nachttisch für den einsamen Suizid, schreibt die SPD-Abgeordnete Kerstin Griese in einem Debattenbeitrag.

Es sagt sich so leicht: „Soll doch jeder selbst entscheiden“. Doch es geht um Leben und Tod und vor allem darum, wie wir sterben. Ex-MDR-Intendant Udo Reiter hat kürzlich die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland mit dem absurden Argument eingefordert, die Krankenkassen würden ja auch Schwangerschaftsabbrüche bezahlen. Quasi die Tablette zur Selbsttötung als Regelversorgung?
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Warnung vor den Warnungen

Ein mit Schnee bedeckter Hase
Foto: picture alliance/dpa

Vorsätze fasst zu Jahresbeginn jeder für sich selbst und die Regierung hat eine Koalitionsvereinbarung. So weit so gut. Daneben ist es üblich geworden, öffentlich und auch mit beschwörender Stimme zu warnen und das geschieht um die Jahreswende noch häufiger als sonst am Wochenende, wenn Meldungen produziert werden müssen. Ständig Warnungen, allgemeine, generelle, spezielle und besondere. Schwer den Überblick zu behalten. Ich habe es versucht und die wichtigsten aus den letzten Tagen zusammengestellt. Zur Lektüre und natürlich zur allgemeinen und intensiven Beachtung.
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