Per Peer oder Angela perdu

(Foto: picture-alliance/dpa)
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Jakob Mierscheid bloggt über Umzugspläne im September und erteilt eine kleine Lektion in französischer Sprache.

Zur Schweiz sollen wir höflich sein und rücksichtsvoll. Also: Schweizer Käsefondue ist wirklich gut, das steht schon bei Asterix zu lesen und gäbe es so was Gutes in Frankreich, wäre Obelix nicht zu Putin gegangen, sondern geblieben.

Die Schweizer Botschaft in Berlin, ganz mittig, ist imposant und hat eine tolle Lage. Sie gehört zu den städtebaulichen Kleinodien von Berlin, wenn auch nicht zum ganz innersten Kreis, dazu ist sie zu jung.
Auf Deutsch: Sie ist verdammt hässlich.

Deshalb wollen wir da auch nicht rein, nicht einmal per Kavallerie, denn Rappen hat die Schweiz genug.
Wir wollen dann doch lieber in das Nachbargebäude. Das ist bewohnt und gut bewacht, aber der Mietvertrag läuft am 22. September aus.

Dann ziehen wir da ein, aber nicht

– Per Schlafwagen, das geht nicht, ein bisschen Mühe macht das schon, auch nicht
– Per pedes, sondern wir machen das
– Per Peer

Und die Bewohnerin hat
– Perdu (das ist französisch, auf Deutsch: game over, Angie)

 

Dem Autor können Sie unter @jakobmierscheid auch auf Twitter folgen.

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